2.7 Die Stadtbahn
Erwähnenswert ist
in diesem Zusammenhang die Wiener Dampf-Stadtbahn,
die zwischen 1892 und 1911 erbaut wurde. Nach
zahlreichen Projekten (u. a. von Wilhelm v.
Flattich, Siemens & Halske, Fogerty) wurde der
Auftrag 1894 an Otto Wagner vergeben. Dieser übernahm
die Gestaltung der 11 Bahnhöfe und 23
Stationen, die durch ihre Architektur einen
besonderen Wert darstellten. Viele von ihnen überstanden
glücklicherweise sowohl die beiden Kriege, als
auch die Tiefbauarbeiten der Wiener U-Bahn und
wurden teilweise in die neuen U-Bahnstationen
einbezogen 11 Architektonisch werden
diese Objekte allzu gerne als sezessionistisch
bezeichnet, doch im engsten Sinn war Otto Wagner
niemals Sezessionist, da seine Bauten nicht die
Monumentalität und nur selten die dazu führende
Symmetrie aufgaben. Die von Wagner erbaute
Dampf-Stadtbahn umfasste im Jahr 1911 die Gürtel-Linie
(die heutige U6), die Vororte-Linie (S 45) und die
Wiental-Linie (U4).









