Camino de Santiago

Der Jakobsweg beginnt vor der eigenen Haustür…

 

camino symbol

Camino bedeutet spanisch „der Weg“.

Ich bin im Spätsommer 2008 den klassischen Camino von Lourdes in Frankreich über Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago gegangen. Es waren etwa 930 Km in 34 Tagen. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie einen Fotobericht in 690 Bildern und den genauen Verlauf der Strecke auf puceGoogle Maps.
camino navarro aragonesk

Der Klassiker heißt Camino francés (El Camino de Santiago) und beginnt erst in Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich, unmittelbar vor den Pyräneen. Markante Orte dieser Route sind: Roncesvalles, Pamplona, Puente la Reina, Logroño, Burgos, Sahagún, León, Astorga, Ponferrada, Cebreiro, Triacastela, Sarria, Portomarín und Arzúa.

Bis Saint-Jean-Pied-de-Port trägt der Abschnitt des französischen Camino de Santiago die Bezeichnung „Via du Piémont“.

In Spanien vereinigen sich die verschiedenen „Zubringer“ des Camino südlich von Pamplona in Obanos, kurz vor Puente la Reina:

  • Camino Navarro (Saint-Jean-Pied-de-Port über Pamplona bis Puente la Reina)
  • Camino Aragonés (Somport über Jaca, Sangüesa bis Puente la Reina)

Unter der Bezeichnung Camino del Norte (Camino de Santiago de la Costa) wird der Weg an der Nordküste Spaniens (Mare Cantabrico) geführt. Die wichtigsten Etappen dieser Route sind: Oviedo, Gijón, Santander, Bilbao, Guernica, und San Sebastián.

 

Ausrüstung | Checkliste

Kleider / Ausrüstung:

  • Rucksack
  • Schuhe
  • Sandalen
  • Wasserflasche
  • Gamaschen?
  • Wanderstöcke?
  • Poncho (Windjacke, Regenschutz)
  • Hut (Sonnenschutz)
  • Stirnlampe
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Ohropax!!!
mind:
  • 2 Hosen
  • 3 Paar Socken
  • 1 Pyjama
  • 2 Unterhosen
  • 1 Badehose
  • 1 langärmliges T-Shirt
  • 2 kurzärmlige T-Shirts

 

 

ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Toilettenartikel / Medikamente:

  • Waschmittel (flüssig)
  • Handtuch
  • Toilettenpapier
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Seife, Duschgel
  • Nagelschere
  • Hirschtalg
  • Leukoplast
  • Muskelsalbe (Franzbranntwein)
  • Voltarencreme + -tabletten
  • Arnika- und Belladonnaglobuli D30
  • ggf. Arztbrief
  • ggf. verschr. Medikamente
  • Verbandsmaterial, Bandagen
  • Blasenpflaster, Leukoplast

Sonst. Ausrüstung:

  • Handy + Netzteil
  • Fotoapparat + Netzteil
  • Wäscheleine + -klammern
  • Sicherheitsnadeln
  • Reisenähzeug
  • Blechdose f. Essen?
  • Nylonsäcke
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme (hoher LS-Faktor)
  • Taschenmesser
  • Löffel
  • Feuerzeug
  • Pilgerausweis (Credencial)
  • Reisepass
  • Kreditkarte
  • Bankomatkarte
  • Bargeld
  • Flugtickets
  • Adressenliste
  • Notizbuch / Tagebuch
  • Schreibzeug
  • Wanderkarten?
  • Kompass?
  • Lesestoff?
  • Wegführer Jakobsweg

Kondition, Training

Wie gut soll man sich auf die Wanderung vorbereiten?

Im Hinblick auf die durchschnittliche Etappenlänge von etwa 20–40km täglich und die zu bewältigende Höhenmeter (Pyrenäen von 160 auf etwa 1430 m / Montes de León mit Cruz de Ferro etwa 1500 m) soll man in den vorbereitenden Wanderungen, Radfahrten, Läufen oder beim Joggen die eigene Kondition trainieren.

Empfehlenswert ist das Wandern bei jedem Wetter!

Wienerwald-Wanderungen mit der Länge 20–30 km und dem Gesamt-Etappensteigung von etwa 1000 m sind ein gutes Training für den Camino (z. B. folgende Strecke: Rodaun – Breitenfurt – Laab im Wald – Purkersdorf – Mauerbach – Hohe Wand – Sophienalpe – Exilberg – Hameau – Schwarzenberg Park).  Suchen Sie in ihrer Umgebung ähnliche Distanzen mit gewissem Schwierigkeitsgrad.

Die beste Vorbereitung auf den Camino ist eine mehrtägige Wanderung im voralpinen Gebiet (3–7 Tage).

Gute, eingegangene Schuhe

Meiner Meinung nach sind gute, eingegangene Wanderschuhe das Geheimnis des Erfolges. Brechen Sie niemals auf den Camino mit neugekauften Schuhen auf!

Markenschuhe aus Leder sind da erfahrungsgemäß von Vorteil: Meindl, Mammut, Lowa, Scarpa oder Hanwag … die Qualität hat auch ihren Preis: 120–200 EUR. „GoreTex“ meiden: wenn es wirklich regnet, nützt es gar nichts!

Beim Kauf sollten Sie im Geschäft die Möglichkeit des Tausches nach dem ersten Wandertag ausverhandeln … bei diesen Preisen sollte es möglich sein!

Legen Sie mit den Schuhen längere Etappen zurück: erfahrungsgemäß kommt die Wahrheit über die neugekauften Schuhe nach dem Zurücklegen von 20–25 km an einem Tag zum Vorschein. Erst dann beginnt es an den Füßen zu zwicken, drücken, jucken, scheuern usw. Gehen Sie unproblematisch mit den Schuhen mehrere hundert Kilometer, können Sie Ihren Camino antreten.

Ist ein Schuh erst einmal nass, hilft „Extrem wasserdicht – GoreTex – Imprägnier-Schwachsinn“ definitiv nicht:  normale Lederschuhe sollte man mit altem Zeitungspapier ausstopfen und über Nacht trocken lassen. Länger wird wahrscheinlich nicht möglich sein – sie müssen beim Gehen weitertrocknen. Hier ist besondere Vorsicht  wegen Blasenbildung geboten!

Ich habe Wanderer erlebt, die ihre nassen Schuhe stundenlang erfolglos mit Haarfön (!) getrocknet haben – kein Kommentar …

Achten Sie auf die richtigen Socken. Der Blasenbildung sollten extrem dicke Socken vorbeugen. Leukoplast sollte bei den ersten Anzeichen angewandt werden.

Hören Sie beim Wandern auf Ihren Körper, achten Sie insbesondere auf Ihre Füße – korrigieren Sie gegebenenfalls Ihre Kleidung und wechseln Sie bei Problemen Ihre Schuhe.
Nehmen Sie unbedingt Sandalen mit: so können die Wanderschuhe während der Nächtigung (Dusche, Pause, Essen) trocknen und die Füße sich von der Anstrengung des Tages erholen.

Sprache

Im Grunde genommen kommen Sie über den Camino mit Hilfe Ihrer Muttersprache durch. Sie brauchen dazu weder Spanisch noch Englisch.

Natürlich erleichtern Fremdsprachen die Kommunikation in den Geschäften und mit den Wanderern. Das kulturelle Angebot und Besichtigungen fallen dann ebenfalls etwas leichter.

Die Zeichensprache reicht zum Bestellen von Essen völlig aus und sorgt dabei gelegentlich für herrliche Szenen …

Beschilderung

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Im Grunde genommen braucht man auf dem Camino nur Aufmerksamkeit. Das Kartenmaterial kann getrost im Rucksack bleiben.

Die gesamte Strecke ist mit Hilfe von gelben Markierungen (Pfeile oder Muscheln) gekennzeichnet. Also nur nach diesen Symbolen Ausschau halten. Auch hier ist Vorsicht geboten: nach einigen zurückgelegten Kilometern ohne gesichtete Markierung sollten bei Ihnen Alarmglocken läuten und die Karte dann doch schleunigst ausgepackt werden.

Aufmerksame Anrainern helfen ebenfalls und lenken den Irrenden auf den „rechten“ Weg. „Fragen kostet nichts“: diese Regel hilft auch einem stolzen, männlichen Wanderer viele leere Kilometer zu sparen …

Nichtsdestotrotz empfehle ich die aufmerksame Lektüre des Wanderführers am Vorabend samt Planung der kommenden Etappe. Gibt es ev. alternative Routen? Was ist auf der Etappe zu berücksichtigen? Gibt es Schwierigkeiten, Bau- oder Problemstellen? Kann man hektargroße Industriegebiete umgehen (León)? Wo kaufe ich ein? Was esse ich? Wo mache ich Pausen und wo übernachte ich?


Credencial

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„Credencial del Peregrino“ ist der offizielle Pilger-Ausweis, der zu günstigen Übernachtungen in den Herbergen / Alberguen berechtigt. Dieser Ausweis kann bei einer St. Jakobsbruderschaft bestellt werden; doch auch auf der gesamten Camino-Länge wird man diesen Ausweis problemlos und meist kostenfrei erhalten. So kann man sich das Credencial am Beginn des camino francés in St. Jean-Pied-de-Port, Roncesvalles oder in Pamplona besorgen.

In diesem Ausweis werden die Stempel der jew. Herberge, Stadt, Pilgerstelle gesammelt. So bildet der Credencial eine schöne schöne Erinnerung an die zurückgelegten Etappen.

Einen zusätzlichen Nutzwert hat das Credencial noch: anhand der gesammelten Stempel wird am Ziel des Camino in Santiago die  s. g. „Compostela“ ausgestellt. Es ist ein Ablass-Dokument der römisch-katholischen Kirche. Für manche Pilger ist dieser Ablass der einzige Grund, warum sie die Strapazen des Weges auf sich nehmen.

 

 

Andere Formen des Credencial del peregrino

Übernachtung

Gegen die Vorlage des Credencial kann man auf dem ganzen Weg in den Herbergen (Albergues) günstige Übernachtungsmöglichkeiten vorfinden. Die Kosten hierfür betrugen 2008 – je nach Ausstattung – zwischen 3–11 EUR. Die meisten Alberguen bieten eine Duschmöglichkeit (je nach Saison und den Pilgermassen ist das warme Wasser manchmal Luxus). Im Schafraum einer Albergue mit 30 Leuten lernt der Wanderer seine Ohrstöpserl zu schätzen! Die Ohropax gehören zu den wichtigsten Utensilien des Camino.

Das Credencial erlaubt nur eine einmalige Übernachtung an einem Ort. Zwischen 6:00–10:00 Uhr muss man die Albergue verlassen und weiterziehen.

Größere Ortschaften und Städte bieten natürlich auch private Übernachtungsmöglichkeiten und Hotels mit entsprechend größerem Luxus, der auch seinen Preis hat.

Essen / Verpflegung

Man kann sich natürlich auch selbst verpflegen: das verlangt natürlich einen höheren organisatorischen Aufwand. Man muss auch um Einiges mehr mit sich tragen. Viele Alberguen bieten die Möglichkeit an, sich in der Küche das Essen vorzubereiten bzw. aufzuwärmen.

An jedem Übernachtungsort werden dreigängige s. g. „Pilgrim-Menus“ angeboten, die in der Regel 10–15 EUR kosten und zwei–drei Wahlmöglichkeiten bieten (versch. Suppen / Schwein, Geflügel, Vegetarier / Eis, Kuchen und eine Flasche 0,75 l Rotwein).

So muss man sich lediglich um die Jause auf dem Weg kümmern …

Praktische Hinweise

Geräte, Handys, Akkus
In jeder Albergue können die Geräte bzw. Akkus aufgeladen werden.

Internet
In vielen Herbergen kann man gegen Entgelt einige Zeit das Internet am Stand-PC nutzen. Auf dem Weg gibt es in größeren Orten Internet-Cafés. Es gibt an vielen Orten gratis WLAN (so getestet am Bus-Bahnhof in Santiago, vor der Catedral in León usw. …).

Waschen
Vielerorts wird die Möglichkeit angeboten, gegen Entgelt die Waschmaschinen zu nutzen.

Rucksack
Idealerweise beträgt das Gewicht des Gepäcks maximal 10% Ihres Körpergewichts. Also bei 75 KG Eigengewichts sollte der Rucksack 7,5–8 KG nicht überschreiten.

Geld, Kosten
Bankomaten gibt es in jeder größeren Stadt. Ich bin 2008 mit etwa 200–250 EUR / Woche ausgekommen. Ein vierwöchiger Camino-Aufenthalt sollte unter 1000 EUR möglich sein. Vorausgesetzt, man übernachtet selten privat und lebt nicht allzu kostspielig. Auch die An- und Abreisekosten sind zu berücksichtigen.

Bücher
Ich habe auf meinem Camino zwei Bücher „die ich schon immer lesen wollte“ mitgeschleppt. Gelesen davon habe ich in den 34 Tagen keine einzige Seite… Zum Wegschmeissen waren die „so wichtigen“ Bände dann doch zu schade.

Blasen
Thumbnail imageMit dieser Plage habe ich heftig zu kämpfen gehabt, da meine Schuhe schon in Frankreich nach viertägigem Regen komplett durchnässt waren. So bildete sich eine neue Blase neben dem Blasenpflaster usw. In der Gegend vor León waren es fünf Blasen neben- und übereinander trotz der englischen, deutschen, französischen und spanischen Blasenpflaster, Ratschläge und Hinweise.

Infektionsgefahr war da schon sehr groß.
Auch der Bundesheer-Trick mit zwei übereinander angezogenen Socken war „für den Hugo“… Auch Damenstrümpfe kombiniert mit Herrensocken div. Dickte haben versagt… Erzählen Sie mir nichts über die Blasen und ihre Vorbeugung…

Das Einzige, was mir wirklich geholfen hat, war der Tipp des Architekten Santiago aus Valencia, der mich in Sahagún mit Desinfektionsmittel (Jod), Nadeln, Naht und Feuerzeug ausgestattet hat. Die Blase – egal an welcher Stelle – wird mit feuer-desinfizierten Nadel durchgestochen und der Faden wird durch die Blase mehrfach durchgefädelt, so dass die Flüssigkeit durch die Fäden abfließen kann. Wichtig: nach der „Operation“ trocken halten. Wenn alles richtig gemacht worden ist, fällt die Haut von der Blasenstelle nach 3–4 Tagen trocken ab. Noch wichtiger: der Schmerz ist sofort weg und man kann sofort schmerzfrei weitergehen.

Trinken
Das alte Tiroler Sprichwort sagt: „Trink wie ein Kalb und geh wie ein Ochs, dann kommst du weit und bleibst gesund“.  Übersetzt: sehr viel trinken und langsam – vor allem bergab  – gehen.
1,5 l Wasser oder Getränk sollen auf jede Etappe mitgenommen und auch getrunken werden. Man kann auf dem gesamten Camino vielerorts das Wasser am Hydrant oder Brunnen nachfüllen. Natürlich ist das Wasser ohne Bedenken trinkbar (entgegen den Berichten aus den Jahren 2000–2005, Sprichwort: „Nachfüllen am Friedhof“ ).

Traurige Ausnahme: Galicia auf den letzten 120 Km – hier sind die extra für diesen Zweck gebauten Brunnen abgedreht oder mutwillig zerstört worden, damit das Wasser in den Gaststätten nachgekauft werden muss – ein Armutszeugnis.


Diebstahl
Auch wenn ich auf dem gesamten Camino von keinem einzigen Bestohlenen gehört habe, so ist immer Vorsicht geboten. Die (Bauch-)Tasche mit den Dokumenten und Geld auch in die Dusche mitnehmen; in der Nacht im Schlafsack bei den Füßen: also immer bei sich tragen und nicht aus den Augen lassen.

Bücher

C. Rabe C. RabeC. Rabe   Als verlässlicher Begleiter des Camino hat sich das Büchlein von Cordula Rabe „Spanischer Jakobsweg. Von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela“ erwiesen. Die Maße des Wanderführers sind ideal für den Rucksack: 115×165 mm.

Gut und bewährt: praktische Etappeneinteilung, alternative Routen, Anmerkungen zu den Herbergen und der Infrastruktur, Höhenmeter-Darstellung der jew. Etappe, kurzes Hintergrundwissen, kurze geschichtliche Hinweise und praktische Stadtpläne. Die restlichen Etappen von Santiago bis Fisterra runden das Angebot ab.

Bergverlag Rother GmbH München
3. Auflage 2007
ISBN 978-3-7633-4330-0
192 Seiten
ca. 15 EUR


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Einen interessanten Blick auf den Jakobsweg bietet der spanische Jakobswegführer „Guía del Camino de Santiago 2008“ von Antón Pombo, der jedes Jahr aktualisiert erscheint. Jede Etappe enthält eine detaillierte Wegbeschreibung und Skizze, die beinahe jedes Hindernis und jede Sehenswürdigkeit anzeigen. Ergänzt wird dieses Buch durch separat beiliegendes Kartenmaterial (mit den Skizzen), der für die jeweilige Route herausgenommen werden kann. So bleibt das 130×227 mm große Buch im Rucksack.

Verlag Grupo Anaya, S. A. Touring Club
Auflage 2008
ISBN Nummer 978-84-9776-609-8
360 Seiten + 5 separate Etappenkarten
ca. 20 EUR

Die aktuelle Ausgabe kann in diesem spanischen – auf den Camino spezialisierten – Onlineshop bestellt werden puce www.peregrinoteca.com.

 

Achten Sie auf wasserdichte Verpackung des Wanderführers bei Unwetter, Getränken, Flüssigkeiten usw.!

Der Geist

Achten Sie beim Wandern auf das mentale Befinden.
Wie geht es Ihnen, wenn Sie allein mehrere Kilometer zurücklegen? Und wie geht es Ihnen in einer Gruppe? Wann fühlen Sie sich wohler? Was brauchen Sie?

Es ist gut, wenn Sie sich im klaren sind, weswegen Sie den Camino antreten … Möchten Sie viele Freunde kennenlernen oder eher sich selbst? Dementsprechend agieren Sie auf dem Weg: weltoffen oder in sich gekehrt.

Wenn Sie nach Antworten für sich selbst suchen: ist der Camino mit seinen 270.000 Pilgern im Jahr 2010 (compostelanisches Jahr) als Ort für diese Suche still genug? Sie können aber getrost sein: auch in der Masse finden Sie auf dem Camino de Santiago Ihre Ruhe, wenn Sie diese auch suchen.

Der Camino muss nicht unbedingt religiöse Pilgerreise sein! Sie müssen kein religiöser Mensch sein, um sich auf den Weg zu begeben! Viele sehen im Camino de Santiago eine kulturelle Reise, andere pure Wanderung in der herrlichen Natur, wieder andere billige Urlaubsmöglichkeit im Norden Spaniens …

Eines ist gewiss: Sie kehren verändert heim …

und dafür wünsche ich Ihnen:
Buen Camino!